Die Weihnachtszeit rückt näher, und ihr fragt euch, wie ihr dieses Jahr eure Familienmomente festhalten könnt? Hier findet ihr zwölf leicht umsetzbare Ideen für Weihnachtsfotos, von klassisch und stimmungsvoll bis lustig und chaotisch. Für Familien mit Kindern, die echte Erinnerungen wollen statt gestellter Perfektion.
Warum sich Weihnachtsfotos jedes Jahr lohnen
Weihnachtsfotos sind ein kleines Familientagebuch. Auf einem Bild hält euer Kind noch das Stoffrentier fest umklammert, ein paar Jahre später steht es mit selbst geschriebenem „Frohe Weihnachten"-Schild vor dem Baum, die Zahnlücke groß und stolz. Lieblingsspielzeug, Frisuren, die Art, wie ihr zusammensitzt: Jedes Jahr verändert sich etwas.
Die Bilder eignen sich für Weihnachtskarten an Oma und Opa, für eine Fotocollage im Vorzimmer oder als digitaler Gruß. Und wer jedes Jahr im Advent ein fixes Familienfoto macht, hat nach einigen Jahren eine eigene kleine Weihnachtsgalerie.
Klassische und stimmungsvolle Weihnachtsfotos
Klassische Weihnachtsfotos brauchen keinen komplizierten Aufbau. Wichtig ist ein ruhiger Hintergrund: Räumt Spielzeug und herumliegende Schuhe kurz zur Seite, bevor ihr loslegt. Ein geschmückter Christbaum schafft sofort festliche Stimmung.
Idee 1: Die Familie vor dem Christbaum
Setzt euch gemeinsam aufs Sofa, im Hintergrund der geschmückte Baum mit Lichterketten, daneben der Adventkranz. Rückt eng zusammen, damit alle in einem Bildausschnitt bleiben. Aufgehängte Nikolausstrümpfe geben dem Bild zusätzlich weihnachtlichen Charakter.
Idee 2: Lesestunde unter der Decke
Mama oder Papa liest eine Weihnachtsgeschichte vor, alle kuscheln unter einer Decke. Fotografiert die Kinder, während sie zuhören: Die Gesichter beim Vorlesen sind oft ausdrucksstärker als jedes Lächeln in die Kamera.
Idee 3: Christbaum schmücken
Dokumentiert den Tag, an dem der Baum ins Wohnzimmer kommt. Kinder hängen Kugeln und Strohsterne auf, die Eltern reichen Kisten an. Fotografiert mitten im Tun, nicht gestellt.
Idee 4: Detailfotos mit Kerzenlicht
Hände, die ein Geschenkband binden. Ein Kind, das konzentriert die Krippe aufstellt. Kerzen am Adventkranz, im Hintergrund unscharf die Familie. Solche Details machen eure Weihnachtsserie später lebendig.
Lustige Weihnachtsfotos mit der ganzen Familie
Kinder werden nach ein paar braven Fotos unruhig, und genau dann entstehen oft die besten Bilder. Lasst euch auf das Chaos ein.
Idee 5: Passende Weihnachtspullover und Grimassen
Alle ziehen absichtlich übertriebene Weihnachtspullover an, stellt euch vor eine einfache Wand und schneidet Grimassen. Elegant wird das Bild nicht, aber es wird eines, über das ihr noch Jahre lacht.
Idee 6: Schneeballschlacht im Wohnzimmer
Ein Teil der Familie sitzt auf dem Sofa, der andere lässt „Schnee" aus Watte oder Papierkonfetti von oben regnen. Macht viele Aufnahmen hintereinander, die Kinder dürfen laut lachen und herumlaufen.
Idee 7: Das Chaos-Foto
Zuerst ein ordentliches Familienfoto, dann dürfen alle loslegen: Geschenkpapier fliegt, jemand spielt den Weihnachtsmann, die Kinder springen auf den Teppich. Dieses bewusst überdrehte Bild wird später oft das Lieblingsfoto. Musik im Hintergrund hält die Stimmung locker.
Idee 8: Schlittenfahrt ohne Schnee
Kein Schnee in Sicht? Dann kommt der Schlitten ins Wohnzimmer. Die Kinder sitzen drauf, die Eltern „ziehen" und alle tun so, als ginge es gerade den Berg hinunter.
Weihnachtsfotos mit Kindern: Wunschzettel, Kekse und Geschenke
Diese Ideen passen besonders gut zu Kindergarten- und Volksschulkindern. Gebt den Kindern etwas in die Hand, mit dem sie beschäftigt sind: Stifte, Sticker, Ausstechformen, Geschenkband.
Idee 9: Den Wunschzettel schreiben
Die Kinder sitzen am Esstisch, malen, schreiben und kleben Sticker. Lasst den Zettel und die bunten Stifte im Bild, sie erzählen die Geschichte mit.
Idee 10: Kekse backen
Bemehlte Nasen, Ausstechformen auf dem Holztisch, ein Blech mit Vanillekipferln oder Linzeraugen: Lasst ruhig ein bisschen Chaos sichtbar, das wirkt echt. Die Küche muss nicht glänzen.
Idee 11: Geschenke einpacken und auspacken
Beim Einpacken arbeitet ein Kind konzentriert an einem Packerl für die Großeltern und bedeckt dabei den halben Tisch mit Papier. Beim Auspacken fotografiert ihr nicht erst, wenn alles offen ist, sondern mittendrin. Stellt euch seitlich, dann seht ihr die Augen der Kinder, wenn das Ersehnte zum Vorschein kommt.
Kinder machen schneller mit, wenn ihr die Kamera zwischendurch weglegt und wirklich mitspielt. Fotografiert lieber in kurzen Abschnitten als eine halbe Stunde am Stück.
Mit Großeltern, Geschwistern und Haustieren
Zu Weihnachten gehören in vielen Familien Oma, Opa und die Haustiere mit aufs Bild.
Idee 12: Das Generationenfoto
Die Großeltern sitzen auf dem Sofa, die Kinder rundherum oder auf dem Schoß, die Eltern stehen dahinter. Stellt euch versetzt auf, nicht in einer geraden Reihe, dann sind alle Gesichter gut zu sehen. Macht immer mehrere Aufnahmen, falls jemand gerade blinzelt.
Dazu passen kleine Nebenmotive: Ältere Geschwister lesen den Jüngeren vor oder flüstern ihnen ins Ohr, was sie sich vom Christkind wünschen. Ein Bild nur von euch als Paar bei Kerzenlicht, während die Kinder mit den neuen Spielsachen beschäftigt sind. Und die Katze, die einer Schleife vom Packerl nachjagt. Verkleidet Tiere nicht, ein Tuch am Halsband reicht völlig.
Damit auch der Fotograf der Familie mit aufs Bild kommt, nutzt den Selbstauslöser. Ein „Making-of", auf dem alle schnell in Position rennen, ist oft genauso schön wie das eigentliche Foto.
Worauf es bei Kleidung und Farben ankommt
Die richtige Kleidung macht einen großen Unterschied, und ihr braucht dafür keine neue Garderobe.
Wählt ein Farbschema: Dunkelrot, Creme und Tannengrün funktionieren klassisch, verschiedene Beigetöne mit einem roten Akzent wirken modern und ruhig. Ihr müsst nicht alle den gleichen Pullover tragen. Besser sind eine ähnliche Farbfamilie und verschiedene Stoffe wie Strick, Baumwolle oder Cord. Zum Beispiel: Papa im dunkelgrünen Hemd, Mama im roten Strickkleid, die Kinder in beigen Hosen mit kleinen Wintermotiven.
Vermeidet große Logos und laute Prints. Sie lenken vom Gesicht ab und wirken auf Weihnachtskarten unruhig. Drinnen wirken Kinder barfuß oft gemütlicher als in bunten Socken. Und nehmt ein zweites Outfit dazu: erst die ruhigen Sachen, dann die lustigen Weihnachtspullover. So bekommt ihr an einem Nachmittag zwei Stilrichtungen.
So plant ihr euren Weihnachtsfoto-Tag
Überlegt vorher, welche zwei oder drei Motive ihr sicher umsetzen wollt, zum Beispiel Christbaum, Backen und Chaos-Foto. Fotografiert in kurzen Blöcken mit Pausen dazwischen: ein paar Minuten im Wohnzimmer, dann Kakao, dann die Küche. So bleibt die Stimmung gut.
Lasst die Kinder mitreden, welche Kuscheltiere aufs Foto sollen, oder eine eigene „Regie-Idee" einbringen. Und prüft vorher, ob Akkus geladen sind und genug Speicherplatz frei ist. Das klingt banal, spart aber mittendrin viel Hektik.
Wenn euch die Planung über den Kopf wächst, ist ein gebuchtes Weihnachtsfotoshooting im Studio eine entspannte Alternative.
Wann sich ein professionelles Weihnachtsshooting lohnt
Ein Shooting im Studio lohnt sich vor allem, wenn ihr Planung und Technik komplett abgeben wollt. Ihr müsst nicht aufräumen und nicht dekorieren, ihr bringt nur eure Outfits mit. Weil Licht, Farben und Hintergründe zusammenpassen, lassen sich aus den Bildern einheitliche Weihnachtskarten oder große Wandbilder machen.
Typische Anlässe sind das erste Weihnachten mit Baby, ein Besuch der Großeltern, bei dem endlich alle Generationen zusammen sind, oder eine besondere Weihnachtskarte für Familie und Freunde. Und wer mehrere kleine Kinder hat, weiß: Zu Hause fehlt meistens die Person, die in Ruhe fotografieren kann. Im Studio übernimmt das die Fotografin, und ihr kümmert euch um die Kinder.
Im Studio von Tatiana Weber Fotografie im 2. Bezirk in Wien warten festlich dekorierte Foto-Zonen und ein echter Weihnachtsmann im hochwertigen Santa-Anzug aus den USA, mit dem eure Kinder direkt interagieren können.
















